Don’t forget tonight: TIME – WASTE

LARA DHONDT (Antwerpen)
06.11. – 27.11.2009
Vernissage & Musik von Rob Lando & dj stare (Thursdays don’t suit very well): 06.11. / 20.30. Die Künstlerin ist anwesend.
4m36s
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«The places in which we’ve experienced daydreaming reconstitute themselves in a new day- dream, and it is because our memories of former dwelling places of the past remain in us, for all time.» Gaston Bachelard

«Daydreaming subverts the world. Daydreams would find themselves empowered, turning into catalysts for new passions, new acts, new events: situations, made to be lived by their creators, a whole new way of being in the world.» Raoul Van Eigem-Guy Debord

TIME – WASTE. Wasting Time. Ein Wortspiel, das Bezug zu einem zentralen Element von Lara Dhondts Arbeiten nimmt: Tagträumen – ́dérive ́ und ́flanerie ́. Gleichzeitig verweist es auf die Art der Materialien aus denen ihre Werke entstehen, wie auch auf deren begrenzte Existenz.

YOUR SPACE OR MINE? – ist das Leitmotiv von Lara Dhondts Untersuchungen zum No- madentum des urbanen Lebens. Als theoretische Studie begonnen, entwickelten sich die Nachforschungen von Lara Dhondt schnell zu einer visuellen Analyse über das Konzept von Rückzugsorten und von «sheltered daydreaming». Lara Dhondt untersucht die Aspekte von Zufluchtsorten und schafft dabei einen Schauplatz elementarer Emotionen wie Angst, Klaustrophobie, dem Bedürfnis nach Sicherheit oder eben einem persönlichem Rückzugs- ort. Der intime Raum bezeichnet die grundlegende Notwendigkeit einer (Un)Möglichkeit der Zuflucht und des Verweigerns. Inspiriert von Gaston Bachelards Poetics of Space und Deleu- zes Philosophy of Nomadism ist es der poetische Gedanke, der die zentrale Rolle in der Ent- wicklung von intimen Raum einnimmt. Genau das spiegelt sich auch in Lara Dhondts Werk SHELTERS OF REFUSE wieder, wo der poetische Ansatz mehr zählt als der dokumentarische oder formelle. Obwohl der Rückzugsort sehr schnell zur desolaten Ruine wird, funktioniert er genauso als Ort in dem Tagträume entstehen. Dieses Tagträumen ist dann eine der er- habensten Arten um Zeit zu verschwenden und sich seiner selbst bewusst zu werden. Man könnte sagen, diese räumlichen Abgrenzungen sind Ausfahrten, sind Wege der Distanzie- rung. «Sheltered daydreaming» als Methode sich zu verweigern. SHELTERS OF REFUSE zeigt denZufluchtsortalseineelementare,primitiveSkulptur. ManchedieserOrtehabenetwas von einer Barrikade. Sie dienen der Gegenwehr und der Revolte. Die Idee der Verweigerung und das Interesse an der subjektiven und relativen Dimension des Raumes sind wichtige Element dieser Arbeit.

SELF SERVICE open art space zeigt die Werke SHELTERS OF REFUSE und A PIECE OF THE ACTION, welches speziell für die Ausstellung in Stuttgart geschaffen wurde, sowie eine ak- tuelle Videoinstallation von Lara Dhondt.

SELF SERVICE
open art space

Eichstraße Stuttgart

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    • este
    • 10. November 2009

    „YOUR SPACE OR MINE? No- madentum des urbanen Lebens. Als theoretische Studie begonnen, entwickelten sich die Nachforschungen von Lara Dhondt schnell zu einer visuellen Analyse über das Konzept von Rückzugsorten und von «sheltered daydreaming». Lara Dhondt untersucht die Aspekte von Zufluchtsorten und schafft dabei einen Schauplatz elementarer Emotionen wie Angst, Klaustrophobie, dem Bedürfnis nach Sicherheit oder eben einem persönlichem Rückzugs- ort. Der intime Raum bezeichnet die grundlegende Notwendigkeit einer (Un)Möglichkeit der Zuflucht und des Verweigerns.“

    Vernissage musikalisch unterlegt finde ich eine feine Synthese. Hätte ich gerne gesehen.

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